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#1

Vor dem Haus/ Auffahrt

in Haus Gilbert 20.02.2016 12:06
von Elena Gilbert | 3.043 Beiträge
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#2

RE: Vor dem Haus/ Auffahrt

in Haus Gilbert 19.05.2016 11:24
von Elena Gilbert | 3.043 Beiträge

Elena spürte, wie Kai sichtlich schockiert von ihren Worten zu sein schien und irgendwo konnte sie es doch verstehen, aber egal, was sie gerade eben verlauten lassen hatte, änderte es doch nichts daran, welche Emotionen und Gefühle in seiner Gegenwart entfachten. Dieses Kribbeln, diese Wärme und all das, was sie tierisch nervös machte, weil sie ihn weder verletzen wollte, noch ihre Gefühle wirklich preisgeben. Dennoch hatte sie indirekt gerade gestanden, wie tiefgründig und warmherzig ihre Empfindungen dem jungen Mann gegenüber waren. Noch immer damit beschäftigt, ihn nicht anzulügen oder schmerzende Gedanken in ihm vorzurufen, holte Kai sie wieder zurück ins hier und jetzt, weshalb sie ihn mit großen Augen anschauten. "Nun, ich kann nicht sagen `Ich liebe dich`, aber meine Gefühle für dich, hegen tiefgründige Gefühle, Gefühle, die sich nach dir und deinem Körper verzerren, Gedanken, welche sich nur noch um dich drehen und auch wenn es komisch klingen mag, ich würde sagen eine gewisse Arzt von Zuneigung und Liebe sind dir gegenüber vorhanden und ja, umso mehr Zeit wie miteinander verbringen, desto mehr entwickeln sich starke Gefühle dir gegenüber und dieses Kribbeln in meiner Magengegend ist kaum noch zu ignorieren." ließ die junge Frau verkünden und blickte ihn leicht verliebt lächelnd an, ehe ihr Blick sich zu einem schockierten und zugleich abweisenden Blick entwickelte. Denn war das gerade sein Ernst?! Wollte er gerade wirklich von ihr erfahren, ob sie das war? Wie konnte er ihr überhaupt so etwas zu trauen?! Entsetzt von seiner Frage, versuchte die Brünette sich zu fassen und das Wort an ihn zu richten. "Nein, ich bin nicht Polygam, wie kannst du so etwas überhaut denken?" wollte sie in Erfahrung bringen und noch immer war ihr Blick entsetzt, während sie innerlich zerrissen wurde, von ihrer Sehnsucht nach dem Hexer, den sie nur schwer einschätzen konnte und doch wurde ihr Blick wieder sanftmütiger, als er versuchte seine Gefühle und Emotionen in Worte zu fassen, abgesehen davon, dass es ihr schon schwer genug fiel, dies zu tun, konnte Elena nachvollziehen, wie schwer es dem jungen Mann erst gehen musste, der sonst stets einsam und alleine durch die Straßen und das Leben wandelte. Doch ganz gleich, wie irrational dies liegen mochte, er machte seine Sache wirklich gut, auch wenn sein Vergleich eher wenig verständlich hierzu war und doch war dies etwas, was das Herz der Dunkelhaarigen wahrlich berührte. "Liebster, ohne dir etwas einreden zu wollen, doch scheinst du das selbe Gefühl, wie ich zu beherbergen, weshalb ich mich beinahe weit aus dem Fenster lehnen würde und sagen würde, du bist ebenso ein wenig in mich verliebt, sowie ich in dich, auch wenn ein Tag nicht viel ist, es gibt so etwas, wie die Liebe auf den ersten Blick und wer weiß, vielleicht hat uns diese ja ereilt und das Herz geraubt, um es dem anderen zu widmen." griff sie seine Worte auf und versuchte ihm die Angst zu nehmen, die Angst vor der Bindung zu entfernen, ihm eine gewisse Sicherheit zu geben, dass sie ihm nichts Böses will, sondern das Glück auf Erden bescheren möchte. Seine weiteren Worte ließen sie schlucken und ihr Blick wurde einfühlender, während ihr die Röte ins Gesicht stieg und sie sich einfach pudelwohl fühlte, während ihr Herz schneller schlug, beinahe eine Berg und Tal Fahrt zu unternehmen und dann fand sie ihre Stimme wieder und richtete das Wort an den gutaussehenden Mann, welcher so eben verstummte. "Kai, ich möchte mich nicht verstellen, nicht verheimlichen, was ich dir gegenüber fühle, nein, ich steh zu meinen Gefühlen für dich, zu meiner Sehnsucht, die mich innerlich zerreißt und jedes Wort von dir, was deine Gefühle beschreibt, löst beinahe eine Achterbahnfahrt in mir aus. Wenn ich dir in die Augen schauen, wünsche ich mir, deine Seele lesen zu können, dein Herz zu gewinnen und dich an meiner Seite zu wissen. Meine Gefühle sind für dich bestimmt, denn mein Herz gehört dir und keinem Anderen, auch wenn es verrückt klingen mag, nach so kurzer Zeit, es ist wahr. Ich möchte dich bei mir wissen. Nicht nur heute oder morgen..." sie stockte und blickte zu Kai, welcher die Situation zu lockern schien, als er den Weg hinunter suchte und hinter sich legte, ehe sich die junge Frau eben so erhob und ihm folgte. Unten angekommen, ließ Elena sich in seine Arme fallen und schenkte ihm eine liebevolle Umarmung, um seine Näh weiter auskosten zu können und ehe sie den Moment weiter genießen konnte, erklang abermal die Stimme des jungen Mannes. "Vollkommen okay und ich denke, ein Spaziergang tut uns beiden vielleicht auch gut, um die Gedanken ein wenig klarer zu bekommen und wer weiß wohin uns das alles verschlägt, ich genieße jeden Augenblick mit dir." gestand die Brünette und lief mit mit Kai die Straßen entlang, während sie ihre Hand langsam zu der seinen wandern ließ und ihre Finger mit den seinen verschränkte, um beinahe wie ein Pärchen den Weg hinter sich zu legen. Nach einiger Zeit kamen sie schließlich bei ihrem Haus an und Elena blieb stehen, als ihr Blick wieder in Kai seine Augen fiel und sie nervös auf ihrer Unterlippe rum zu knabbern, denn am liebsten würde sie ihn schon wieder küssen, doch wusste sie nicht, ob es richtig war, weshalb sie die Worte des Mannes abwartete und weiterhin seine Hände in den ihren hielt.

@Kai Parker

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#3

RE: Vor dem Haus/ Auffahrt

in Haus Gilbert 19.05.2016 12:41
von Gelöschtes Mitglied
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Chapter 19


Seine Fantasie arbeitete auf Hochtouren, während Kai versuchte sich nicht von seiner antisozialen Persönlichkeitsstörung behindern zu lassen, Elena richtig einzuschätzen, sich zu erklären, welche Reaktionen genau sie in seinem Körper hervorrief. Solche wie er waren selten schüchtern, unsicher oder sprachlos. Soziopathen hatten oft Probleme, emotionale Reaktionen wie Wut, Ungeduld oder Hass zu unterdrücken. Außerdem ließen sie ihren Ärger regelmäßig an anderen aus, diese Emotionen konnten solche wie ihn sehr schnell beherrschen. Solche wie er konnten andere dazu zu bringen, nach ihrer Pfeife zu tanzen, sowohl durch Charme als auch durch aggressives Verhalten. Als Resultat dessen, würden sich Freunde und Familienmitglieder eines Soziopathen oft dabei ertappen, dass sie sich genau so verhielten, wie der Soziopath es gerne hätte. Menschen ordnete Kai immer nach bestimmten Aktivitäten ein, die er mit ihnen verband. Er hatte Schwierigkeiten, Gefühle zu deuten. Daher suchte er nach einer alternativen Variante, um beschreiben zu können wie er für jemanden empfand, um sich ein Bild von demjenigen Menschen und seiner Wertigkeit zu machen. Mit Elena war es schwieriger. Einige Empfindungen waren so fremdartig, dass er keine passenden Vergleiche anstellen konnte, die ihr gerecht werden würden. Aus dem Augenwinkel beobachtete er sie, während sie verträumt lächelnd ihre Finger mit seinen verschränkte. Komm schon, CobraKai! Was assoziierst du mit Elena? Er dachte scharf nach, hielt seinen Atem an, um nicht vom aufgeregten, lauten Rauschen seines Blutes abgelenkt zu werden.

Einmal hatten Jo und er sich auf einem riesigen Jahrmarkt verlaufen. Er lächelte, als er sich daran erinnerte. Eigentlich hatte er nur so getan, als ob sie sich versehentlich von ihren Eltern entfernt hatten, ohne es zu bemerken und seine Schwester davon überzeugt mit ihm zum Riesenrad zu laufen, um die Aussicht zu nutzen und ihre Familie am Grund wiederzufinden und zu wissen, wo sie sich befanden. Auf dem Weg dahin, waren sie oft gestoppt, hatten sich auf Karousels, Achterbahnenfahrten und in Gruselkabinetts die Zeit genommen, etwas Spaß zu haben, bevor sie sich mit den langweiligen Geschäftsdingen ihrer Eltern zufrieden geben mussten. Auf das Riesenrad hatten sie es nie geschafft. Joshua hatte Josette und ihn gefunden, während sie in der Schlange gestanden hatten. Und Kai blendete bewusst den Rest des Abends aus, wo Papa Parker ihn mit stählernen Fäusten im Keller blutig geprügelt hatte, weil sein Sohn, um an den Attraktionen teilhaben zu können, dessen Portemonnaie gestohlen und zwanzig Dollar verprasselt hatte, ohne vorher zu fragen oder um Erlaubnis zu bitten. Aber der Siphoner hatte gewusst, dass Joshua es nie erlaubt hätte.

Wenn Kai es sich genau überlegte, war Elena für ihn das Riesenrad auf dem Jahrmarkt. Zwar hatte er es nie erreichen können, aber Kai hatte schon damals eine genaue Vorstellung davon gehabt, was es repräsentieren sollte. Die einzige Möglichkeit abzuschalten, alles um sich herum zu vergessen, abzuheben, endlich durchzuatmen, ohne in Angst zu leben. Und wenn sie für ihn eine Fahrt auf dem Riesenrad war, stellte sie sich eine Achterbahn vor, wenn sie versuchte, ihre Gefühle für ihn einzuordnen. “Meinst du, ich kann sowas auch? Lieben?” Er biss fest auf den Innenraum seiner Backe, dass seine Zähne in das zarte Fleisch einschnitten und eine kleine Wunde hinterließen. Die Gespräche über Gefühle machten ihn nervös. Einerseits, weil er vorher nie darüber geredet hatte, andererseits, weil ihn Intimität irremachte. Er spürte wie ihre Finger seine Nervenenden kitzelten, während ihre Haut unwissentlich über seine rieb. Es war weder ein beängstigender noch entmutigender Affekt, dennoch brachten diese Gesten Kai aus dem Gleichgewicht, machten ihn orientierungslos und ortsfremd in seiner eigenen Schale. “Also, wir können nicht sagen, dass wir uns lieben, aber wir lieben uns schon irgendwie” Wenn er ehrlich war, musste er gestehen, dass Liebe mysteriöser war, als alle übernatürlichen Komponenten zusammengemischt, zerkleinert und granuliert in einen großen Topf geschmissen. “Kryptisch, huh?Und beängstigend, wenn man bedachte, dass sie metaphorisch gesehen, sein Herz besaß. Wenn es wirklich stimmte und sie Recht hatte, dass er es schließlich, nach Jahren der Einsamkeit geschafft hatte, etwas zu fühlen, wofür man ihn immer für missgestaltet gehalten hatte, konnte er nicht bestialisch sein. Oder? Er war kurz davor sie ein weiteres Mal zu küssen, aber sein Gedankenhaufen überfordete ihn so immens, dass er gar nicht mitbekommen hatte, dass sie schon vor ihrem Haus stehen geblieben waren. Reglos starrte er dem Mädchen entgegen, war wie versteinert, während seine grüblerische Miene ihre Augen gefangen hielten. “Wenn ich kein Monster bin, wer bin ich dann?”, sprach er seine Gedanken laut aus, füllte die Leere, während das Eisblau seiner Augen sich giftgrün verfärbte und er ihr panisch entgegenstarrte. Hatte er überhaupt eine Identität?


@Elena Gilbert

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#4

RE: Vor dem Haus/ Auffahrt

in Haus Gilbert 19.05.2016 17:05
von Elena Gilbert | 3.043 Beiträge

"Natürlich kannst du das auch. Jeder kann lieben, du musst nur den richtigen Menschen dazu finden." antwortete die junge Frau und schenkte ihm ein verliebtes Lächeln, während ihr Blick wieder in seine wunderschönen blauen Augen fiel und sie sich beinahe erneut in diesen verlor. Denn sie zogen sie wie magisch an. Seine Worte wieder wahrnehmend, entwickelte sich auf ihren schmalen Lippen wieder ein süßes Lächeln, ehe sie das Wort ergriff. "Ich denke, du hast es auf den Punkt getroffen, irgendwie gibt es zwischen uns eine Art Liebe, welche wir nicht beschreiben können. Aber mein Herz gehört dir und das wird dir womöglich immer gefallen, denn wenn ich mein Herz verloren habe, dann gibt es das nicht so schnell zurück." zwinkerte die hübsche Brünette, ehe sie wieder die Ruhe zwischen ihnen einkehren ließ. Die Worte Kais einfach so stehen gelassen, sah sie ihm weiterhin tief in seine Augen, ehe sie seine Frage wahrnimmt und schmunzeln muss. "Du bist Kai Parker, ein Hexer, welcher mein Herz im Sturm erobert hat und kein Monster!" gab sie ihm zur Antwort und lächelte wieder verliebt, während sich ihre Lippen unbewusst den seinen näherten und sie ihm diese zärtlich auf seine Lippen legte und ihm somit wieder einen liebevollen Kuss auf diese hauchte. Ein Moment des Genusses, ein Moment des Glücks, ehe sie ihm tief in die Augen sah und von ihm löste. "Ich bin mir sicher, dass ich dich liebe. Warum, dass kann ich dir nicht erklären, aber - " kurz stoppte die Dunkelhaarige und senkte ihren Blick. "Aber du bist ein ganz besonderer Mensch für mich, auch wenn es viel zu erfahren gibt über dich, über mich, über uns, ganz gleich, ob das mit uns klappen kann oder nicht, ich jedoch für meinen Teil möchte es sehr gerne versuchen. Dich an meiner Seite wissen." folgte nun das Geständnis ihrerseits, während ihr Blick noch immer zu Boden gerichtet war und in ihr die Nervosität aufkam, ob sie ihn nun überfordern würde, ob sie zu viel verlangen würde, das stand wohl in den Sternen, aber ihr Herz und ihr Kopf hoffte, dass er ihre Ansicht teilen würde. Das Leben ebenso mit ihr verbringen wollte. Sie an seiner Seite wissen, um den Weg gemeinsam bestreiten zu können. °Was er wohl sagen oder tun würde?° fragte sie sich gedanklich und sah weiterhin zu Boden, denn ihr Kopf füllte sich mit Angst, mit Gefühlen der Bedrängnis, ob sie ihm zu nahe getreten sei oder ob es akzeptabel war, was sie gerade von sich gegeben hatte. Ihr Leben hatte sich schlagartig geändert und sie sehnte sich mehr dennje nach dem Jüngling, ohne es begreifen zu können, wollte sie zusammen mit ihm in ihr Zimmer, ihn spüren und sich einfach an ihn kuscheln, um seinen Duft tief in sich einzusogen, weil er einfach etwas an sich hatte, was sie alles vergessen ließ. Was ihre Sinne verrückt machte und ihr Herz außer Takt schlagen ließ. Denn es war ein unglaubliches Gefühl, weshalb sie abermals das Wort übernahm. "Geliebter, bitte sage was, ich habe Angst, dich bedrängt zu haben und doch möchte ich mit dir kuscheln, dich weiterhin spüren und alles fühlen, was man jemals fühlen kann. Egal, wie verrückt man mich nennen mag, du bist meine Schwäche, meine Droge und irgendwo wirst du auch mein Leben werden!" erweiterte sie nun ihr Geständnis und war gespannt, wie der junge Mann darauf reagieren würde, ob er sie verachten würde oder gar das Gleiche empfand, wie sie.

@Kai Parker

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#5

RE: Vor dem Haus/ Auffahrt

in Haus Gilbert 19.05.2016 19:16
von Gelöschtes Mitglied
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Chapter 20


Kai Parker. Kai Parker. Was hatte das schon zu bedeuten? Er selbst war doch kein Name. Er war auch kein Hexer, nicht wirklich. Lange Zeit hatte er sich für ein Monster gehalten, einfach weil es leichter war sich in die Schublade des Biests zu stecken, als sich mit dem schmalen Grat zwischen gut und böse länger als nötig auseinanderzusetzen. Er war in einer ziemlich verzwickten Lage, etwas überrumpelt von all den neuen Erwartungen, die er an seine Handlungen stellt. Früher hatte er sich nicht darum geschert, ob jemand sterben würde, ob es Kollateralschäden gäbe, sobald er Fuß auf die Welt setzte und tat, was er am besten konnte. “Jeder kann lieben?” Atemlos umfasste er ihre Hände fester, spürte wie Schweiß seine eigenen erwärmte. Alles war so illusorisch, nichts machte mehr Sinn. Warm und kalt verschmolzen zu einer glitschigen Masse, schafften Gänsehaut und verbrannten diese zugleich. Er war nicht ‘jeder’. Würde es nach seinen Eltern gehen, würde er nicht mal mehr existieren. Kai agierte widernatürlich, war erschaffen worden, um die Magie der Welt zu stehlen und sie zu zerstören. Wenn die Welt ihm den Rücken zukehrte, konnte sie ihm doch nicht zeitgleich Liebe schenken. “Ich will’s aber nicht nur versuchen”, antwortete er, kopfschüttelnd, umklammerte regelrecht ihre Handknöchel, als würde sein Leben davon abhängen. "Ich will es schaffen" Überdramatisierte er die Situation? War er zu ernst, wenn er eigentlich einfach den Moment genießen konnte? Vielleicht war das der große komische Witz der Menschheit. Das Geschenk, das Gott der Welt hinterlassen hatte. Denn letztlich, ob gut, böse, richtig oder falsch - manchmal war, was man als Erstes wählte nicht, was man wirklich brauchte. Sein Körper wählte sofort die Grenze zur Hyperventilation, wenn er seinen Kopf auch einfach hätte ausschalten können. “Nur bisschen überfordert, das ist alles”, versicherte er ihr und drückte noch einmal fest zu, bevor seine Finger wieder zu ihrem Nacken fanden. Er versuchte sich an einem nonchalanten Grinsen, um die Situation weniger gravierend erscheinen zu lassen, wenn ihn innerlich Bomben zersprengten.

Und plötzlich war alles still, denn ihr Geständnis brachte ihn zurück zu ihr, weg von seinem Leben, seinen Problemen, weg von seiner Identität. Er sah nur noch sie. Und für den Moment reichte sie vollkommen. Vielleicht hatte er wirklich sein Herz verschenkt. Kai sah etwas in ihren Augen, was ihn so sehr an ihn selbst erinnerte. Nur Reiner. Schöner. Weicher. Er fand seine Wünsche in ihr wieder, erkannte an ihren Lippen sein eigenes Lüstern, am Funkeln ihrer Augen dieselbe Sinnlichkeit und Sehnsucht wie die, mit der er zu kämpfen hatte. Aber warum kämpfen? Lass dich fallen, Kai. Lass einfach los. Und er küsste sie. Diesmal wieder und wieder, bis seine Lunge begann zu bersten. Kai konsumierte alles, wonach seine Finger greifen konnten, nahm jeden Atemzug Elenas in sich auf und spürte endlich wieder wie sein Herz Leben durch seine Arterien pumpte. Seine Hände griffen unter ihre Oberschenkel, zogen ihren Körper hoch, bis sie auf Augenhöhe waren. Ein Arm umschlang ihre Taille und gab ihr Halt, während ihr leichter Körper in der Luft schwebte und ihre Oberkörper fest aneinandergepresst waren. Er verlor sich in Küssen. Kai verlor sich selbst. Aber nicht an Leere. Er verlor sich an Elena.

@Elena Gilbert

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#6

RE: Vor dem Haus/ Auffahrt

in Haus Gilbert 19.05.2016 20:05
von Elena Gilbert | 3.043 Beiträge

"Du wirst es schaffen!" entfachte in ihr das Selbstbewusstsein, all ihre Energie in ihren Augen wiederspiegelnd, um Kai Halt zu geben, um ihm klar zu machen, dass er nicht `JEDER´ ist, aber der ist, der alles für sie ist. "Kai, jeder kann lieben, du bist zwar nicht jeder, aber du bist der EINE, der EINE - mit dem ich mein Leben verbringen möchte!" Nachdruck folgte ihren Worten, um Kai verständlich zu machen, dass Ihr Herz ihm wirklich verfallen sei, ihm alles geben wollte, dass er wirklich der Mann war, für den sie durchs Feuer gehen würde. Ihr Herz entflammte und ließ den Vulkan ausbrechen, um ihren Durst nach seiner Nähe, seinem Geschmack und seiner Wärme stillen zu können. Um sich fallen zu lassen, den Moment auszukosten, denn für sie gab es gerade nichts Wichtigeres, all ihre Sorgen vergessend, spürte Elena, wie Kai sie hoch hob, sie leicht an die Wand drückte und seine Küsse ebenso verlangender wurden, wie die ihren, ihre Hände weiterhin in seine Haare vergrabend, mit ihrer Zunge um Einlass betend und einfach voller Leidenschaft seine Küsse zu erwidern, ließ Elena ihren Kopf ausschalten, alles vergessen, sie sah nur noch ihn, nichts Anderes mehr, es war nebensächlich, denn es zählte nur er, weil ihr Herz sich nach ihm verzerrte. Ihren Kopf zurückweisend, ihr Herz weiter sprechend lassen, ließ sie ihre Hand über seinen Rücken wandern und die andere weiterhin durch seine Haare fahrend, küsste sie ihn immer wieder, bis die Luft beinahe aufgebraucht war. Sie wollte nicht aufhören, nein, sie wollte ihn. "Kai, ich liebe dich." raunte sie in den Kuss hinein, welcher voller Hingabe und Feuer ihm geschenkt wurde, ihr Körper bebte, ihre Haut geziert von Gänsehaut, ein wohliges Gefühl in ihr aufkommend, löst sie sich von ihm und sah in seine wunderschönen Augen. Sie hatten etwas Reines, wenn er auch ein Biest in seinen Augen war, so sah Elena das Reine, die Liebe, die weiche Seele, welche er hatte, sein Herz schien ebenso die Oberhand zu gewinnen und es war, als könnte sie ihn wie ein Buch lesen, seine Augen verrieten ihr so viel und seine Taten sprachen Bände. Ihre Arme nun seinen Nacken umschlingend, ihn weiter an sich ran ziehend, mit all ihrer Kraft, die Millimete zwischen ihnen zu lösen. Ihm so nah, wie nie zuvor zu sein. "Lass uns hoch gehen." hauchte sie ihm nun entgegen und klammerte sich derweil dennoch um seine Hüfte, denn schließlich hatte er Kraft und sie wollte sich nicht von ihm lösen. Zu schön war der Moment, zu sehr brach der Vulkan in ihr aus und ließ ihre Liebe weiter entfachen. Elena war kaum noch bei Verstand und doch war es ihr egal, sie genoss es sichtlich. "Ich möchte dir noch näher sein." raunte sie abermals gegen seine Lippen, als kurz Luft zwischen ihren Lippen kamen und sie ihm letztlich endgültig verfiel. Ihre Sinne weiter ausprägend, seinen Duft tiefer in sich aufnehmend, legte sie wieder ihre Lippen auf die seinen, verwickelte ihn in einen verführerisches, verlangenden Kuss, um ihm näher zu bringen, dass sie es ernst meinte. "Ich will es nicht mehr versuchen, ich möchte dich." kurz inne haltend, tief einatmend, bevor sie weiter sprach. "Du sollst der Mann an meiner Seite sein, mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Den Weg bestreiten möchte - die Zukunft schließlich mit dir verbringen und erleben. Gestalten, wie es uns beliebt." hauchte sie ihm noch entgegen, ehe die junge Frau wieder verstummte und mit ihm hinauf in ihr Zimmer ging.

<<< Zimmer von Elena

@Kai Parker

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