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#1

Intensievstation

in Einzelene Themen 19.02.2016 16:28
von Jenna Sommers (gelöscht)
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#2

RE: Intensievstation

in Einzelene Themen 23.04.2016 03:12
von Gelöschtes Mitglied
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Chapter DC

CF: Anmeldebereich

Heute war einer dieser grauen Tage. Einer derjenigen Tage, an denen du dich fühltest, als wärst du an einem Punkt mitten in deinem schlammigen Leben stehen geblieben, sogar darin eingesunken. Die Augen schwer, der Kopf noch schwerer. Und du willst einfach nichts tun, du hast nicht einmal die Lust dazu, Körper und Kleidung vom Morast zu befreien. Denn es ist dir egal. Alles ist grau, macht sowieso keinen Unterschied. Du spürst den Schweiß, der noch von der letzten, schlaflosen Nacht, an dir kleben geblieben ist. Deine fiebrigen Albträume wurden von stürmischem Wind, der mit geballten Fäusten, voller Zorn gegen die Fensterscheiben im Schlafzimmer schlug und die Vorhänge auf der anderen Seite in Aufruhr brachte, begleitet.

Sie hatten Kai auf eine ungemütliche Liege gelegt, von Ärzten geschoben, von Polizisten überwacht. Elena hatte genug Überzeugungskraft an den Tag legen können, um ihn auf die Intensivstation begleiten zu dürfen. Frech und gleichzeitig auch müde grinste er in ihre Richtung, froh, dass er in halbwegs angenehmer Gesellschaft - apart von den düster dreinschauenden Kriminalpolizisten - die Behandlung überstehen durfte. Kai bemerkte selbst, dass seine Stimmung sich schlagartig geändert hatte, seit er sich nicht mehr bewegen konnte, er so schlapp war, dass sogar seine Augenlider vor Schmerzen zuckten, selbst wenn sie geschlossen waren. “Elena”, flüsterte er, als er sich an ihre Neugier über Sheila Bennett erinnerte, seine Augen fest verschlossen, seine Atemzüge immer noch ruhig, fast entspannt. Nur rasender, trommelnder Herzschlag ließ vernehmen, dass er bei Bewusstsein war, kochend heißes Blut in seinen Schädel pochte. Alles geschah in Zeitlupe. Seine Ohren waren ertaubt. Für Kai war es still, als wäre keine Menschenseele mehr hier. Warum war es so verdammt still? So still, dass er das Fluten seines Blutes deutlich in seinen Kopf strömen hören konnte? “Elena?”, flüsterte er noch einmal und es klang so unheimlich laut in seinen Ohren. Nichts. Er fühlte sich so kraftlos, fühlte sich in die Zeit zurückversetzt, als er noch ein kleiner Junge war. Machtlos. Getrocknete Tränen klebten noch an seinen Wangen und seine Augen waren pappiger als sonst. Sein Atem stank und an seinen Zähnen klebte galleartiger Belag, zudem fühlte sich seine Zunge ungewöhnlich mehlig an und schmerzte bis in den Hals. Vielleicht bekam er eine Erkältung, grübelte er auf der Schwelle zur Bewusstlosigkeit. In seiner Lunge spürte er ein unangenehmes Kratzen. Dann langte Kai hoch, um sich Schlafsand aus den Augen zu reiben und sog scharf die Luft ein, als er versuchte Fäuste zu ballen.

An seinen Händen nagte pochender Schmerz, als wären sie – er öffnete alarmiert seine Augen und erkannte auch mit verschwommener Sicht, dass sie knallrot, voller Schorf und verschmiertem Blut waren - dabei abzusterben. Kleine, blutige Linien waren bis in seine Fingerspitzen gezeichnet und weitere Abzweigungen führten wie ein Fluss, Wege über die Finger. Brandblasen stachen wie winzige rötliche Knospen aus der Haut hervor.

Panik machte sich in ihm breit und seine verbrannten Hände begannen unkontrolliert zu zittern. Es war die Magie. Sie gehörte nicht hierher, fraß ihn von Innen heraus auf, um endlich an die Oberfläche zu gelangen und in die Zwischenwelt zu fliehen. Kai kniff seine Augen zusammen, atmete tief ein und aus, bevor er einen weiteren unsicheren Blick in Richtung seiner neuen Bekanntschaft wagte. In solchen Momenten fühlte sich Kai wie ein Kleinkind: hilflos, lachhaft, schwach und unbedeutend. Er war abhängig von Anderen, konnte nicht selbstständig sein, jagte niemandem Angst ein. Er fühlte sich nicht angsteinflößend genug. Und er brauchte diese Eigenschaft, um sich sicher zu sein, dass er sich von Jedem - trotz seines prekären Humors - Respekt verschaffen konnte. “Elena”, setzte er dann ein drittes Mal an. “Selbst, würdest du alles wissen, hätte Sheila deiner Meinung nach nichts falsch gemacht” Seine Augen konnten sich nicht fokussieren. Ob an ihm rumgeschnippelt wurde oder ob sie ihm Massen an Spritzen verpassten, wusste er nicht. Sein Blick war durchgängig zum grellen, kalten Licht über seinem Schädel gerichtet. “Meiner Meinung hat sie sich in etwas eingemischt, was sie nichts anging. Ich hasse sie, aus Prinzip." Er schluckte hörbar. "Aber nur ihretwegen bin ich noch am Leben” Kai konnte hören wie der Herzfrequenzapparat schneller zu piepen begann.War ich noch am Leben”, berichtigte er sich, begriffsstutzig grinsend. “Aber wäre nicht sie gewesen, wäre ich schon lange tot” Seine Augen schlossen sich zittrig, während seine Umgebung langsam zu seiner großen bunten Spirale wurde. Schließlich schlief er wohlig ein.


Kai erwachte erst einige Stunden später wieder. Vorsichtig setzte er sich auf und versuchte tief Luft zu holen, aber in seinem Brustkorb prickelte es mit stechender Pein und in seinem Kopf entfachte ein Schwindel, durch den ihm schlecht wurde. Er bemühte sich, Ruhe zu bewahren und versuchte mit schnappender Atmung zurechtzukommen. Aus dem Augenwinkel erblickte er Elena. Nach einigen Sekunden bemerkte Kai wie die Benommenheit nachließ. Ein Rauschgefühl war immer noch da. Aber es war angenehm, wirkte beruhigend. Als der Siphoner sich weiter umsah, erkannte er zwei Polizisten, wurde unruhig. “Elena? Was ist passiert? Ich hab den coolen Part: 'Körper aufschneiden und reingucken' verschlafen, oder?” Unter einer weißen Bedeckung konnte er seinen Körper nicht sehen, geschweige denn wissen, was genau passiert ist. Wieder schielte er zu der Brünetten rüber. “Sag, haben sie mich aufgeschnitten? Wird’s sexy Narben geben?” Seine Augen wurden größer, er selbst aufgeregter.

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#3

RE: Intensievstation

in Einzelene Themen 24.04.2016 14:44
von Elena Gilbert | 3.043 Beiträge

Ihre Aufmerksamkeit war noch immer auf den jungen Mann gerichtet, welcher leicht benommen war und sich regelrecht nach ihr ersuchte. Elena griff nach seiner Hand und sprach mit ruhiger und einfühlsamer Stimme. „Ich bin ja da Kai. Keine Sorge, ich weiche nicht von deiner Seite.“ Versicherte die dunkelhaarige Frau abermals, während sie fest seine Hand hielt und die Ärzte begannen, ihn zu untersuchen und schließlich eine Spritze zu verabreichen, damit er zur Ruhe kam. Doch während die Ärzte sich an dem jungen Mann zu schaffen machten, lauschte Elena den Worten von Kai, welche den Weg in ihre Ohren fanden. Ihr Blick noch immer auf ihn gerichtet, wusste sie nicht so recht, was sie sagen sollte und so schluckte sie und sah ihn interessiert an. „Ich weiß nicht, was ich dann sagen würde oder auch machen würde, aber dies spielt derzeit auch keine Rolle Kai, du musst erst einmal zur Ruhe kommen, in komplett genesen sein.“ Erwiderte die junge Frau und sah ihn mit einfühlsamen Blick in seine doch hübschen Augen. Sie wusste nicht, was es war, aber irgendwas hatte Kai an sich, was der Brünetten wirklich zu gefallen schien, aber vielleicht lag es auch einfach daran, dass sie nicht wusste, was sich hinter seiner Fassade wirklich verbarg. Geschweige denn, was er wirklich einmal gemacht hatte, auch wenn sich jeder Mensch ändern konnte, so gab es auch die Personen der bösen Sorte, welche man doch nie ändern würde, was in den Augen Elenas wirklich schade war. Denn gerade die hübsche Brünette war stets der Ansicht, dass sich jeder ändern konnte, wenn er nur wollte, denn wo ein Wille war, befand sich meistens auch Weg, auch wenn dieser nicht immer einfach war. Oftmals lagen viele Steine in diesem und doch konnte man es schaffen und so widmete Elena ihr Gehör wieder dem jungen Mann, welcher auf der Liege lag und langsam einzuschlafen schien. Sie blieb dennoch an seiner Seite, während die Ärzte begannen, weitere Untersuchungen durchzunehmen, um den Ursprung seiner Erkrankung feststellen zu können. Aber die Ärzte brauchten sehr lange Zeit, ehe sie schließlich begannen, seinen Körper in der Bauchgegend einen kleinen Schnitt zu machen. Elena hatte zu kämpfen, dennoch verfolgte sie die Operation, während ihre Hand noch immer die seine hielt. Nach einiger gefühlten Ewigkeit, was in Wirklichkeit gerade einmal eine Stunde war, hatten sie den Dunkelhaarigen schließlich wieder genäht und begannen ihn in ein Zimmer auf der Intensivstation zu verlegen. Dort verweilte die Brünette noch einige Stunden bis der junge Mann letztlich zu sich kommen zu sein schien. Ihr Blick auf den seinen gerichtet, erklang seine Stimme in ihren zierlichen Ohren. Aufmerksam verfolgte sie diese, bevor sie ihm eine Antwort auf seine Frage hin zu schenken. „Kai, komm doch erstmal in Ruhe zu dir. Sie haben deine Bauchgegen aufgeschnitten und dort ein Geschwür entfernt, weshalb du einen kleinen Schnitt am Bauch bekommen hast. Diesen haben sie dann genäht und nun solltest du einige Tage noch hier unter Beobachtung bleiben und Antibiotika erhalten, damit es dir bald wieder besser geht.“ Erklärte sie ihm erst einmal, bevor sie abermals das Wort übernahm. „Cool ist das jedoch nicht, eher traurig, aber du wirst wieder gesund und das ist die Hauptsache.“ Sprach die Brünette weiter und ließ nun langsam seine Hand los, während ihr Blick auf dem seinen ruhte und sie gespannt auf seine Reaktion war, doch ehe sie ihn nochmals zu Wort kommen ließ, ergriff Elena dieses noch einmal. „Du musst dich aber schonen und sexy Narben, nun ja, eine kleine Narbe wirst du bekommen, wenn du Pech hast.“ Fügte die Dunkelhaarige nur noch mit an und verstummte letztlich, bis das Wort von Kai übernommen wurde und Elena ihm ihre Aufmerksamkeit schenkte. Ihre Hände nun beide auf ihre Oberschenkel gerichtet und ihr Blick standhaft auf dem seinen liegend.

@Kai Parker

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#4

RE: Intensievstation

in Einzelene Themen 27.04.2016 13:05
von Gelöschtes Mitglied
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Chapter BC


Kai spürte ein leichtes Prickeln in seiner Hand, seine blutleeren, kalten Finger durch Elenas langsam zum Leben erwachend. In seinen Fingerspitzen knisterte Magie, das Pulsieren der fremden Energie durch seine Adern elektrisierend. Sein gesamter Körper stand unter Spannung. "Antibiotika.." Er wusste, dass er seine letzten Anteile der Höllenkunst aufbrauchen musste, um sich nicht einer weiteren Operation unterziehen zu müssen, sobald sein Zustand sich dadurch wieder verschlechterte. Kai musste schnell handeln. Er musste hier raus, aber mit Hexerei, einem weiteren Verhüllungszauber zum Beispiel, würde er nicht weit kommen. Immerhin war sie Schuld an seinen Beschwerden. Je mehr externe Kraft aus fremden Dimensionen er benutzte, desto mehr peitschte Physik ihn mit ihren komplexen Formeln aus. Denn Kai durfte nicht mit Zauberei die Natur beschwören, wenn die Natur sie nicht hier befindlich vorgesehen hatte.

Kais Benommenheit nahm langsam ab, bis er wieder einen kleinen Part an Kontrolle schaffte zurückzugewinnen. Er hörte lauter, deutlicher. Im Raum hallten bizarre Geräusche wider, Geräusche, welche er noch nie gehört hatte. Die Geräte, an denen er angeschlossen war, schienen neuartig, so dass er nicht einmal wusste, was wofür zuständig sein sollte. Um nicht auszuflippen, suchten Kais Augen eine Konstante - etwas, woran sie sich schon genug gewöhnt hatten, um nicht überfordert zu sein, wenn er hinschaute. Kai stierte zu Elena, innerlich hoffend, dass sein Blick nicht zu unangenehm war. Er wusste, dass es sich beißend und penetrant anfühlen konnte angestarrt zu werden. Er kannte die Art von Empfindung. Und auch wenn es komisch klang, war Elena die einzige Person, die ihm sozusagen - um Ecken und Kanten - liebsam war. Immerhin kannte er niemand anderen und sie war sorgenvoll genug gewesen, um sich um ihn zu kümmern, als er fast gestorben war. Sie wollte nur helfen. Und als Dank - Kai runzelte die Stirn, das Bett von einem Moment auf den Anderen ungemütlich geworden - geriet sie ins Kreuzfeuer. War das Empathie oder täuschte er sich?

Kai war paranoid genug, um zu glauben, dass er - sobald er wieder gesund war - direkt zurück ins Jahr 1994 verschifft würde. Und wenn nicht das, landete er im Gefängnis in dieser Welt. In seinem Kopf dampfte es, während seine Augen Elenas weiches Gesicht gefangen hielten. Magie durfte er nicht benutzen, um hier herauszukommen. Sie würde ihn zu früh zu schnell schwächen. Außer er benutzte alles auf einmal, um die beiden Polizisten für einige kostbare Minuten lahmzulegen. “Elena, wirst du sehr sauer sein, wenn ich die beiden hyperventilieren lasse?”, flüsterte er leise, damit die zwei Bullen es nicht hörten. Sie hatte aufgehört seine Hand zu halten. “Sie werden im Nullkommanichts wieder auf den Beinen sein. Höchstens ne halbe Stunde in einer Art...sagen wir...Schlafmodus” Er lächelte vorsichtig, wartete gar nicht ihre Antwort ab und beobachtete wie sich die Männer plötzlich vorbeugten, schmerzliche Schreie ausstießen und in der nächsten Sekunde ohnmächtig umfielen. Kais Arme brannten vom vollständigen Magieverlust, doch er rappelte sich schnell wieder auf. Entschuldigend zu Elena schmunzelnd, entfernte er alle Präperate, die ihn ans Bett banden. Der Adrenalinschub schoss kleine Blitze in seine Beine, kalter Schweiß bildete sich auf seiner Stirn. So viel Aufregung an einem Tag, nachdem man 15 Jahre in vollkommener Ruhe gelebt hatte, frustrierte Kai natürlich. Er probierte sich gedanklich auf Elena zu konzentrieren, während er zu den Polizisten hinüberschritt und einem von ihnen die Klamotten entfernte. “Voll das Déja vu”, murmelte er mehr zu sich selbst, während er Jacke, Hemd und Hose von den Schultern des jungen Mannes streifte. “Du solltest dich lieber umdrehen”, grinste er, bevor er sein eigenes Hemd herunterriss und nackt in die Uniform schlüpfte.

@Elena Gilbert
>>Flur

zuletzt bearbeitet 27.04.2016 13:05 | nach oben springen


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